FARBE spielt in meinen Arbeiten eine große Rolle, Farbe in all ihren Abstufungen und Nuancierungen. Denn es sind die Zwischentöne, die den Farbreichtum eines Bildes begründen, indem sie die reinen Farbtöne steigern und zum Klingen bringen.  So können die  unterschiedlichsten Stimmungen hervorgerufen werden. Der Kontrast zu Schwarz lässt Farben zum Leuchten bringen, Weiß macht sie zart und zurückhaltend. Dazwischen liegen ganz viele Möglichkeiten…
Ich arbeite im Spannungsfeld zwischen warmen, kraftvollen und feurigen Farben und den kalten und zurückhaltenden Tönen, ihrer Gegensätzlichkeit und Harmonie. Und immer wieder kommt das Weiß.
Es ist das Spiel von Licht und Schatten, das mich stets von neuem fasziniert. Keine Farben ohne Licht, kein Licht ohne Schatten.
Ja es scheint das Licht selbst zu sein, das meine Bilder zum Thema haben, das Licht in seiner Losgelöstheit von den Dingen.

Die FORM ist für mich neben der Farbe ebenso bedeutend. Form zeigt sich in meinen Arbeiten als Linie in unterschiedlichster Ausprägung: leicht und zart, kaum angedeutet oder stark und kräftig; als dünner Pinselstrich oder tiefe Kratzspur; streng und geradlinig oder geschwungen als Wellenlinie, Kreis, Spirale…

Ich setze Bildzeichen als Ausdruck der sichtbaren Welt, die realen Formen und Farben werden zu freien Rhythmen und Bildeindrücken und das Gesehene wird neu erfunden.
"So präsentiert sie uns beeindruckende Strukturgebilde im Großen wie im Kleinen, Restleben und unerwartete Üppigkeit am Rande der Pfade, Endlosigkeit und Wiederholung, Entstehen und Vergehen, ein immerwährendes Spiel von Licht und Schatten, Formenreichtum der Natur, das ist es, was die Künstlerin fasziniert und was sie für sich und uns festhalten will." (Florian Sandkühler-Winckler, Laudatio v. 14. 08. 09)
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